Der Plastikbaum

Ich bin kein Freund des schwedischen Möbelhauses und doch eilte das Zwergenpaar gestern gemeinsam durch das Möbellabyrinth. Bedarf bestand an einigen Kleinobjekten zur Organisation für die derzeitigen Neugestaltungs- und Renovierungsarbeiten im Zwergenbau. Auffällig war wieder einmal, dass da wo früher Holzmöbel standen, nunmehr gepresste Sägemehlmöbel und poppig bunte Plastikapplikationen die Regale füllen. Zugegebener Maßen führt das Labyrinth gewisse Möbellinien schon seit vielen Jahren. Jedoch sind die Objekte vergangener Tage im Vergleich zu ihrem neumodigen Pendant immer etwas reichhaltiger in der Materialstärke oder sind aus Metall statt nun aus Plastik. Qualität ist sicherlich kein Begriff der mir im Zusammenhang mit Ikea einfällt. Es wirkt wie ein Abbild unserer Gesellschaft: kurzlebig, ohne eigenem erkennbaren Stil und langweilig.

3 Antworten zu Der Plastikbaum

  1. Ja nun, die Objekte vergangener Tage konnten ja auch den Hauch besser sein, den Kram haben ja die ganz frühen 1€ Jobber montiert. Und der Transport nach Bottrop war auch günstiger, wenn er nicht aus Birma oder Senegal stattfand, sondern eben aus der DDR.
    Der Politiker FJ Strauß wußte schon, warum er als Unternehmerkumpel FJ Strauß der DDR 12 MRD DM Kredit geben mochte. Man konnte damit umgehen, bo ey, hat das lange gereicht. Gib 6 MRD € ‘nem Bänkersack,,,,weg isset! Selbst zum Schluss war die DDR der einzige Staat, der die EURO Kriterien erfüllt hätte. War aber egal.

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